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Die myostatische Therapie ist eine spezielle Massagetechnik auf  neuro-muskulärer Grundlage mit schulmedizinischem und auch alternativem (TCM) Hintergrund.

Behandlungsschwerpunkte sind akute und chronische Symptomatiken der Skelettmuskulatur im Bereich des Rückens und der benachbarten großen, sowie kleinen Gelenke. Dies sind: Schulter-/Hüft- und Kiefergelenke sowie die gelenkigen Verbindungen der Wirbelsäule und des Beckens. Bei entsprechender Indikation ist auch eine Behandlung der betroffenen Extremitäten angezeigt. Behandelt wird mit einem adäquaten Dehn- und Druckreiz innerhalb der betroffenen Regionen sowie den statisch, reflektorisch verbundenen Bereichen.

Akute und auch chronische Symptomatiken entstehen häufig auf Grund hoher muskulärer Spannung innerhalb schon bestehender anatomischer Engen und Passagen.
Hierbei werden meist Nervenwurzeln, Nervenbahnen, Gelenke, aber auch in der Muskulatur gelegene Nervenreiz- oder Triggerpunkte (z. T. auch Gefäße) komprimiert.
Dieser „Druck“ im Gewebe verursacht zusätzliche kompensatorische Fehlzüge in benachbarte Regionen. Im Weiteren werden dadurch Bewegungsabläufe gehemmt, dies verstärkt meist die schon bestehende Problematik.  

Die Auslöser für solche Spannungen können vielfältig sein.
Hierzu gehören z. B.: degenerative Erkrankungen, dauerhafte Fehlhaltung, Zwangshaltungen am Arbeitsplatz, spontane Überlastung, Verletzung, Unfall, andauernde Überlastung im Alltag aber auch seelisch/psychische Einflüsse = Stress und anderes mehr.   

Bei der Behandlung werden über gezielte Druck-, Dehn- und Streichtechniken, innerhalb der Muskulatur, physiologische Reflexe des zentralen Nervensystems ausgelöst. Dadurch kommt es zu einem schnellen Spannungsausgleich in den betroffenen Gebieten und gleichzeitig zu einer allgemeinen reflektorischen Regulierung = physisch-psychischer Ausgleich.                  
Die Erfolgsaussichten bei akuten Schmerzen und chronischen Beschwerden liegen erfahrungsgemäß bei ca. 80 % und mehr. Je akuter die Symptomatik ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit einer deutlichen Linderung der Beschwerden während und bis zu 2 Tagen nach der Erstbehandlung. Zum Großteil lösen sich akute Schmerzen schon unter der ersten Behandlung auf!

Die Dauer einer Behandlung beträgt mindestens 45 Minuten, kann aber im Einzelfall auch erheblich länger sein. Dies richtet sich nach der Schwere, dem Verlauf und dem zeitlichen Bestehen der Symptomatik.


 

 
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